Bürgerdienst von A-Z

Sie sind auf der Suche nach einer bestimmten Verwaltungsdienstleistung?
Im Folgenden haben wir vorab die "typischen Dienstleistungen" zusammengefasst, um Sie zu den jeweiligen Themen entsprechend zu informieren und Ihnen den Behördengang zu erleichtern.

Leistungen

Haltung eines Kampfhundes - Sachkunde nachweisen

Für die Erlaubnis zum Halten eines Kampfhundes müssen Sie eine Sachkunde besitzen. Das heißt, Sie müssen über Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, damit Sie Ihren Hund jederzeit so halten und führen können, dass von ihm keine Gefahr für andere Menschen oder Tiere ausgeht. Die Sachkunde weisen Sie durch das Bestehen einer Prüfung nach.

Hinweis: Der Nachweis der Sachkunde bezieht sich dabei jeweils nur auf den Hund, mit dem Sie den praktischen Teil der Prüfung abgelegt haben.

Zuständige Stelle

die Ortspolizeibehörde

Ortspolizeibehörde ist die Gemeinde- oder die Stadtverwaltung, in deren Bezirk Sie Ihren Hauptwohnsitz haben

Hinweis: Die Behörde kann eine sachverständige Person hinzuziehen.

Hauptamt

Persönlicher Kontakt

Klaus-Peter Bitzer
Leiter des Hauptamts
Telefon+49 (0)7543 / 9330 - 22
Fax+49 (0)7543 / 9330 - 5522
Gebäude Rathaus
Raum 15, 1. Obergeschoss
Aufgaben Wirtschaftsförderung, Personalangelegenheiten Gemeinde und Hospital z. Hlg. Geist, Geschäftsstelle des Gemeinderates, Gemeindearchiv, Informationstechnik Internet, Organisationsangelegenheiten, Arbeitssicherheit, Statistik und Wahlen, Jugend Senioren, Schulangelegenheiten, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, allgemeine und zentrale Verwaltungsaufgaben, Verkehr, Bürgerservice, Standesamt, Feuerwehr, Marktwesen
Tanja Vesely
Sachbearbeiterin für Personal und Organisation, Jugendmusikschule
Telefon+49 (0)7543 / 9330 - 21
Fax+49 (0)7543 / 9330 - 5521
Gebäude Rathaus
Raum 13, 1. Obergeschoss
Aufgaben Personalangelegenheiten der Gemeinde, Gehaltsabrechnung, Organisation, Jugendmusikschule
Christina Mikos

Sachbearbeiterin Rentenangelegenheiten

Telefon+49 (0)7543 / 9330 - 28
Fax+49 (0)7543 / 9330 - 5528
Gebäude Rathaus
Raum 13, 1. Obergeschoss
Aufgaben

Organisationsangelegenheiten, Rentenversicherung, Rentenanträge, Rentenangelegenheiten

Jasmin Janisch

Sachbearbeiterin

Telefon+49 (0)7543 / 9330 -18
Fax+49 (0)7543 / 9330 - 5518
Gebäude Rathaus
Raum 16, 1. Obergeschoss
Aufgaben

 

Gewerbeanzeigen, Kinderspielstadt Mini-LA, Schülerbeförderung, Weihnachtsmarkt, Gestattungen, Sondernutzungserlaubnis, Feuerwehrwesen, Ferienbetreuung

Sandra Geißelhart

Sachbearbeiterin

Telefon+49 (0)7543 / 9330 - 44
Fax+49 (0)7543 / 9330 - 5544
Gebäude Rathaus
Raum 10, 1. OG
Aufgaben

Sonderaufgaben des Hauptamts, Internetpräsentation, Datenschutz

Andreas Fuchs

Gemeindearchivar

Telefon+49 (0)7543 / 931841
Gebäude Westgebäude der Franz-Anton-Maulbertsch-Schule, Zufahrt über die Goethestraße
Raum A01, UG
Aufgaben

Archivwesen; Ortsgeschichtliche Fachbibliothek; Ausstellungen, Vorträge und Publikationen zur Ortsgeschichte.

August Hofmann
Hausmeister Rathaus, Münzhof, Kavalierhaus
Telefon+49 (0)173 / 4130644
Fax+49 (0)7543 / 9330 - 46
Gebäude Rathaus
Raum 10, 1. Obergeschoss
Aufgaben Hausmeister für städtische Gebäude, Botendienste, Licht- und Tontechnik im Münzhof
Daniel Lenz

Jugendbeauftragter und Leiter Jugendhaus Stellwerk

Telefon+49 (0)7543 / 9330 - 60
Öffnungszeiten
Allgemeine Sprechzeit
Mo geschlossen
Di geschlossen
Mi 17:00 - 21:00 Uhr
Do geschlossen
Fr 17:00 - 21:00 Uhr
Sa 15:00 - 21:00 Uhr in gerader KW
Gebäude Jugendhaus Stellwerk, Mühlesch 2, 88085 Langenargen
Claudia Huber

Sachbearbeiterin im Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung

Telefon+49 (0)7543 / 9330 - 41
Fax+49 (0)7543 / 9330 - 5541
Gebäude Rathaus
Raum 10, 1. OG
Aufgaben

Plakatiergenehmigungen, Parkscheine, weitere Verwaltungstätigkeiten

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Voraussetzungen sind:

Ihr Hund

  • ist mindestens 6 Monate alt und
  • muss eine unveränderliche und lesbare Kennzeichnung haben.

Hinweis: Die Gemeinde bestimmt die Voraussetzungen, die Sie als Hundehalter oder Hundehalterin erfüllen müssen. Informationen darüber erhalten Sie bei der jeweiligen Gemeinde.

Verfahrensablauf

Die Sachkundeprüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Theoretischer Teil

  • tierschutzrechtliche Vorschriften
  • einschlägige Bestimmungen des Zivil-, Polizei-, Ordnungswidrigkeiten- und Strafrechts
  • Anforderungen an die tiergerechte Haltung von Hunden
  • Grundkenntnisse der Verhaltensweisen von Hunden, besonders
    • Lern- und Sozialverhalten und
    • verschiedene Formen der Aggression sowie deren Bewältigung
  • Entwicklungsphasen von Junghunden
  • Erziehung und Ausbildung von Hunden
  • Pflegen von Hunden und Umgang mit Hunden
  • Bewältigen von Alltagssituationen
  • Erkennen und Beurteilen möglicher Gefahrensituationen

Der theoretische Teil der Prüfung besteht aus einem Fachgespräch oder aus einem Test mit Mehrfachauswahl (Multiple-Choice).

Die Ortspolizeibehörde kann auf den theoretischen Teil der Prüfung bei Vorlage eines der folgenden Nachweise verzichten:

  • erfolgreicher Abschluss eines Studiums der Tiermedizin,
  • Ausbildung als Polizeihundeführer oder Polizeihundeführerin,
  • bestandene Abschlussprüfung in dem Beruf Tierpfleger oder Tierpflegerin oder erfolgreicher Abschluss der Ausbildung zu einem anderen Beruf, welche die erforderliche Sachkunde im Umgang mit Hunden vermittelt,
  • erforderliche Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen einer Erlaubniserteilung nach § 11 Absatz 2 Tierschutzgesetz in der bis zum 13. Juli 2013 geltenden Fassung in Verbindung mit § 21 Absatz 5 und § 11 Absatz 1 Nr. 3, 4 und 8 des Tierschutzgesetzes in der Fassung vom 29.03.2017 (BGBl. I, S. 626), bezogen auf Hunde,
  • sonstiger Nachweis über die erforderliche Sachkunde, zum Beispiel durch Leistungsrichter, Leistungsrichterinnen, Ausbildungsleiter oder Ausbildungsleiterinnen von Hundesportverbänden, die dem Verband des Deutschen Hundewesens e.V. (VDH) angeschlossen sind.

Praktischer Teil

  • Überprüfung des Grundgehorsams des Hundes (zum Beispiel in gewohnter und fremder Umgebung)
  • Leinenführigkeit auf einem Übungsplatz oder einem freien Gelände mit und ohne Ablenkung
  • Leinenführigkeit im Straßenverkehr oder in einer vergleichbaren Situation auch unter erschwerten Bedingungen
  • Vermeiden und Bewältigen gefährlicher Situationen

Bestehen der Prüfung

Die Prüfung ist bestanden, wenn sowohl im theoretischen als auch im praktischen Teil eine mindestens ausreichende Leistung erbracht worden ist.

Sie haben die Prüfung im praktischen Teil nicht bestanden? Ob Sie diese wiederholen dürfen, liegt im Ermessen der Behörde und ist vom Verhalten des Hundes abhängig. Eine Wiederholung ist dann normalerweise nach drei bis sechs Monaten möglich. Wenden Sie sich für Informationen über die genauen Bestimmungen an die zuständige Stelle.

Hinweis: Sachkundenachweise anderer Bundesländer, die diesen Anforderungen entsprechen, können anerkannt werden.

Erforderliche Unterlagen

ausgefülltes Antragsformular

Hinweis: Es können weitere Unterlagen erforderlich sein. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde.

Bearbeitungsdauer

je nach Gemeinde unterschiedlich

Rechtsgrundlage

  • Polizeiverordnung des Innenministeriums und des Ministeriums Ländlicher Raum über das Halten gefährlicher Hunde
  • Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums und des Ministeriums Ländlicher Raum zur Polizeiverordnung des Innenministeriums und des Ministeriums Ländlicher Raum über das Halten gefährlicher Hunde (VwVgH)

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Innenministerium hat dessen ausführliche Fassung am 17.07.2017 freigegeben.

 

Kontakt

Rathaus
Obere Seestraße 1
88085 Langenargen
Fon +49 (0)7543 / 9330 - 0
Fax +49 (0)7543 / 9330 - 46

Mitarbeiterliste
Ämterwegweiser
Bankverbindungen

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Wetter

mehr

powered by DIKO