Gemeindearchiv: Gemeinde Langenargen

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Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr für die Verarbeitungszwecke benötigt werden.
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Gemeindearchiv

In der Übersicht

Hier finden Sie alles zum Thema Gemeindearchiv in der Übersicht.

Standort, Dienstzeiten & Archivar

Standort und Anfahrt
Das Gemeindearchiv mit integrierter Ortsgeschichtlicher Fachbibliothek befindet sich im Westgebäude der „Franz-Anton-Maulbertsch-Schule“, Postadresse: Obere Seestraße 1, 88085 Langenargen. Zugang und Zufahrt über die Goethestraße;

Adresse für Kfz-Navigationssysteme:
Goethestraße 4
88085 Langenargen
Parkmöglichkeiten für Kraftfahrzeuge und Fahrräder sind direkt vor dem Gebäude vorhanden. Die Diensträume können nicht barrierefrei begangen werden.

Dienstzeiten und Ausstattung
Eine Einsichtnahme in die Bestände des Archivs ist allen Interessierten aus Datenschutzgründen nur nach Voranmeldung telefonisch Telefonnummer: 07543 931841 oder per E-Mail möglich. Die telefonische Terminvereinbarung kann werktags von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und zusätzlich am Donnerstag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr erfolgen. Ausschließlich digitale Archivdienstleistungen werden ebenfalls angeboten, sie bedürfen in jedem Fall der Beifügung eines ausgefüllten Benutzungsantrags (PDF-Datei) im Anhang der Mailanfrage. Das Gemeindearchiv Langenargen verfügt über mehrere Scanner, ein Farbkopiergerät sowie einen Laserdrucker. Bei heimatkundlichen und wissenschaftlichen Arbeiten kann eine Befreiung von der Erhebung von Verwaltungsgebühren im Rahmen limitierter Scan-, Druck-oder Kopierarbeiten erfolgen.

Gemeindearchivar
Bereits in montfortischer Zeit war ein „Archivarius“ für die Schriftgutverwaltung dieses eigenständigen Staatswesens im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zuständig. Mit der Ausdifferenzierung der modernen Verwaltungsführung und aufgrund ihrer hervorgehobenen geschichtlichen Bedeutung führte die Gemeinde Langenargen im Jahr 1987 die hauptamtliche Tätigkeit der/des Archivbeauftragten ein. Dieses Amt versahen bislang Barbara Fischer (Realschullehrerin, 1987-1993) und Andreas Fuchs (Verwaltungswissenschaftler, seit 1993, im Zweitberuf). Das Gemeindearchiv Langenargen ist der Hauptverwaltung zugeordnet.

Aufgaben & Archivordnung

Das in seiner jetzigen Form ab dem Jahr 1983 errichtete, auf historischen Grundlagen aufgebaute Gemeindearchiv hat in erster Linie die Verwahrung und Nutzbarmachung von „Verwaltungsunterlagen mit bleibendem Wert“ zur Aufgabe. Es sammelt zudem gemeindegeschichtlich bedeutende Dokumente und trägt zur Erforschung und Vermittlung der Kenntnis von Orts- und Heimatgeschichte bei. Somit stellt diese Einrichtung sowohl das „institutionalisierte Gedächtnis“ als auch ein modernes Dienstleistungsangebot in der traditionsreichen Bodenseegemeinde Langenargen dar. Die Benutzung des Archivs wird durch eine vom Gemeinderat erlassene Archivordnung geregelt.

Ortsgeschichtliche Vortragsveranstaltung mit (v.l.) Gemeindearchivar Andreas Fuchs, Ch. LH Edouard Golenser, Bürgermeister Achim Krafft, Professor Coordt von Mannstein und Landtagsabgeordnetem Klaus Hoher (2017).

Publikationen & weitere Öffentlichkeitsarbeit

In seiner bisherigen Tätigkeit hat das Langenargener Archiv insbesondere die Erstellung ortsgeschichtlicher Publikationen unterstützt oder selbst vorgenommen. Mit folgendem Link finden Sie eine Aufstellung der Publikationen:

Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt bildeten Vortragsveranstaltungen, Ausstellungen und themenbezogene Führungen. Mittlerweile konzentriert sich die Archivarbeit neben dem allgemeinen Serviceangebot aus Beratung und Anfragenbeantwortung auf die Digitalisierung zunächst der Bildbestände.

Bestandsübersicht

Das Gemeindearchiv umfasst hinsichtlich seines Zuständigkeitsbereiches die Gemeinde Langenargen sowie die einstmals selbstständige Gemeinde Oberdorf. Es beherbergt über 8.000 Akten und Bände, diverse Periodika (darunter Tageszeitungen von 1848 bis 1921 und örtliche Mitteilungsblätter ab 1938), 15.000 Fotografien sowie Urkunden, Karten, Pläne, 25 Ordner zu Themen der Zeitgeschichte und weiteres Archivgut. Außerdem ist eine Ortsgeschichtliche Fachbibliothek (Präsenzbibliothek ohne Ausleihe) in das Langenargener Archiv integriert. Der Gesamtumfang des gelagerten Materials beträgt derzeit 300 laufende Meter. Die Kernbestände beginnen ab dem Jahr 1820, verschiedene Teilbestände reichen bis in das 15. Jahrhundert zurück.

Archivalienschau

  • Ringsiegel-Abdruck des Grafen Hugo XVIII. von Montfort (Beckacher Linie) auf einer Urkunde aus dem Jahr 1656.
  • Gedruckte Statuten der Langenargener Nikolausbruderschaft aus dem Jahr 1738.
  • Abrechnung in Sachen „Münzzug“ und „Münzprofit“ mit Unterschrift des „Joseph Süs Oppenheimer“, Geheimer Finanzrat des Herzogs Karl Alexander von Württemberg, aus dem Jahr 1736. Zwei Jahre später wurde Oppenheimer als Opfer eines Justizmordes auf dem Stuttgarter Galgenbuckel gehenkt, sein Leichnam sechs Jahre in einem Käfig ausgestellt. Er diente als historische Vorlage für den antisemitischen Film „Jud Süß“ von Veit Harlan aus dem Jahr 1940.
  • Montfortischer Erblehensbrief aus dem Jahr 1750.
  • Ein Exponat aus dem umfangreichen Bildarchiv: Kornhütte und späteres Gasthaus zum "Löwen" am "Gondelhafen" (1806).
  • Dokumentation der Ortsbildentwicklung im Bildarchiv: Die Obere Seestraße vor der Uferauffüllung, 1920er Jahre.
  • Lokale Sozial- und Wirtschaftsgeschichte: Archivalien über die Entwicklung Langenargens zur Fremdenverkehrsgemeinde, Prospekt aus der Zeit des „Wirtschaftswunders“ in den 1950er Jahren.
  • Kulturelle Identität: Dokumente und Dokumentationen zum Diskurs über regionalkulturelle Spezifika im Spannungsfeld globaler Entwicklungen, hier dargestellt am Beispiel der archivarischen Konservierung des im Rückgang befindlichen seealemannischen Dialekts (2008).